Portrait

Die in Bayern geborene Künstlerin, Gabriele Demmel, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Köln. Studien machte sie bei dem amerikanischen Künstler Baird Cornell auf Gut Deixlfurt in Oberbayern und an der freien Hochschule für bildende Kunst in Essen bei  Bernhard Lokai (Meisterschüler von Gerhard Richter). Ihr Drang nach Farben und Größe haben dabei ihren Weg bestimmt.  Ständige Inspirationen der Künstler Cy Twombly, Monet, Richter, Chagall, Kippenberger begleiten und prägen die Künstlerin.

Besuche auf Biennalen und Kunstausstellungen in Europa und in den Vereinigten Staaten verändern und entwickeln ihren Stil und ihre Technik unentwegt weiter.

Wenn man bei ihren Bildern versucht, das Ganze auf einen Spannungsbogen zu projizieren, stünde am Anfang die absolute Ziellosigkeit, gefolgt von dem Unplanbaren, Unberechenbaren. Durch dieses Chaos fühlt sich die Künstlerin auf einer Ebene inspiriert, um ihren Weg – mit offenem Ausgang – weiter zu gehen, gefolgt von einer gewissen Genugtuung.

Das faszinierende an ihren Bildern ist die explosive Leuchtkraft der meist großformatigen Werke. Dies beeindruckt umso mehr, wenn man weiss, dass die Künstlerin häufig nachts malt. Die intensive Auseinandersetzung mit dem fahlen Mondlicht lässt sie Licht und Farbe neu interpretieren. Aus dieser Zersplitterung des Lichts entstehen leuchtende, abstrakte, ausdrucksstarke Bilder.